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Sonntag, 07.06.2009 - 13:04 Uhr
Leserbrief: Mein verhinderter Amoklauf!
Das Geständnis eines "Fast"-Amokläufers!
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Heute bekamen wir von Dadeldepot.com einen Leserbrief zugesendet der uns besonders bewegte und gerade zum Aktuellen Thema "Killerspiele-Verbot - Reaktion auf Amoklauf!" passt. Diesen Leserbrief sollten die Herren von der Politik mal lesen, um zu verstehen das Shooter und sogenannte Killerspiele nicht einen Menschen zum Amokläufer macht, sondern das REALE leben!

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Dieser Brief hat uns sehr bewegt, wie ergeht es Euch?

Hier nun der Originale Leserbrief:

Liebes Daddeldepot-Team,

gerade habe ich den Leserbrief des ’geschockten Pädagogen’ gelesen und möchte hiermit mal eine Sichtweise ermöglichen, die es in der Form vielleicht noch nicht gegeben hat. Auch ich war fest entschlossen einen Amoklauf zu starten, verhindert wurde dies nur durch einen  Zufall.

Sollte Euch interessieren wie Menschen zu Amokläufern werden können, möchte ich hiermit meine Geschichte erzählen. Vielleicht wirft diese ein etwas anderes Licht auf diese grausamen Taten, die immer wieder geschehen. Die Person, die es am meisten betrifft kann man leider nicht mehr fragen, da sich die Täter traditionell am Ende selbst richten.

Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf mit geschätzten 400 Einwohnern und besuchte natürlich auch die dortige Schule. Ich war, als ich eingeschult wurde, sehr lern- und wissbegierig, in den ersten Jahren mit der Klassenbeste und las bereits Bücher als die meisten anderen gerade erst mit dem ABC fertig waren. Ich war ein sehr ruhiges Kind - relativ unauffällig, friedlich und freundlich. Mit anderen Worten: Ich war anders als die meisten anderen. Zudem auch nicht besonders sportlich und körperlich schwächer als der Rest.  Ein gefundenes Fressen für Menschen mit schwachem Geist und eingeschränkter Persönlichkeit.

Im Laufe der Jahre wurde ich zum Prügelknaben und Sündenbock für alles mögliche abgestempelt.  Als ich in die fünfte Klasse kam, begann ein Leben, dass ich im Nachhinein nur als Horrorszenario beschreiben kann.  Ich interessierte mich eher für Naturwissenschaften, Bücher und seit meinem 12. Lebensjahr (als ich ein NES geschenkt bekam) auch mit absoluter Begeisterung für Videospiele. Gerüchte wurden laut, teilweise verbreitet durch Eltern, ich würde, wenn ich älter wäre, bestimmt mal ’anders’ werden. Schwul, für Dorfbewohner also die niederste Lebensform die für sie überhaupt existiert. Dies griffen einige Schüler auf und verbreiteten das Gerücht, welches wohlwollend von vielen aufgenommen wurde. Meine Situation verschlimmerte sich auch noch dadurch, dass ich mich nicht dem Gruppenzwang unterordnen wollte. Ich interessierte mich nicht für  Zigaretten oder Alkohol,  Discotheken waren nie mein Ding und das Thema Sex bzw. überhaupt erstmal eine Orientierung in dieser Richtung zu finden war mir erstmal auch egal. Jemanden wie mich würde man wohl als Spätzünder bezeichnen.

Dies führte natürlich dazu, dass ich nicht ’cool’ genug war und noch mehr ausgeschlossen wurde - was wiederum dazu führte, dass ich mich für die oben genannten Dinge noch weniger interessierte und deswegen wurde ich noch uncooler wurde usw. - ein Teufelskreis. Ich hatte nur zwei Freunde, die sich in einer ähnlichen Situation befanden und mir nicht wirklich helfen konnten, ich hatte manchmal den Eindruck dass jeder von uns froh war, wenn mal ein anderer gemobbt wurde.

Bereits auf dem Weg zur Schule wurde ich gehänselt, durch den Schuleingang an den dort herumstehenden Schülern zu gehen war jeden Tag ein Spießrutenlauf. Man warf mir Beleidigungen an den Kopf, teilweise bespuckte man mich, quälte mich, schubste mich herum und tat mir sowohl psychisch als auch physisch weh. Ich war verzweifelt.  Körperlich unterlegen sah ich irgendwann keinen anderen Ausweg als selbst Gewalt gegen einen dieser Sadisten anzuwenden. Dieser Versuch wurde jedoch im Keim erstickt - indem man mir sofort den Arm verdrehte und mich anderen vorführte. Wenn man allein ist und versucht sich zu wehren, wird alles nur noch schlimmer. Man hat als Einzelner keine Chance, wenn andere sich immer wieder gegen einen verbünden.

Ich versuchte etwas anderes. Mich anzupassen. Ich trank Bier, fing an zu rauchen und versuchte, Anschluss zu finden. Indem ich so tat, als ob mich die Themen der anderen interessierten. Partnersuche, Disco, Drogen. Im Grunde genommen versuchte ich, jemand zu sein der ich nie sein und werden wollte. Dies wurde erst skeptisch beäugt bis man dann kollektiv beschloss, es lächerlich zu finden. Meine Eltern wussten von diesen Dingen so gut wie nichts. Ihnen war klar dass ich nicht sonderlich beliebt war, was aber wirklich in der Schule und vor allem in mir vorging, wussten sie nicht.

Lehrer beobachteten diese Szenarien zwar, schauten aber wohlwollend weg. Sind ja nur Kinder. Die meinen das nicht ernst. Ist ja nur Spaß. Dass dabei aber jemand innerlich zugrunde geht, interessierte niemanden. Eine Lehrkraft meinte einmal zu einem der obersten Rädelsführer, er solle doch seine überschüssige Kraft an einem Baum abreagieren, andere zu ärgern wäre unfair. Und das war es dann auch schon.
Ein Highlight war, als ein hinter mir sitzender ‚Klassenkamerad’ versuchte, mich im Unterricht anzuzünden - indem er mir ein brennendes Feuerzeug in den Nacken hielt.  Den Lehrer interessierte dies herzlich wenig. Ich hatte danach eine offene, nässende Wunde im Nacken, die ich versuchte vor meinen Eltern zu verstecken. Sie fanden es trotzdem heraus und fragten geschockt was passiert wäre. Ich versuchte die Sache herunterzuspielen um das folgende Szenario zu vermeiden. Mir war klar, dass eine Einmischung meiner Eltern alles nur noch schlimmer machen würde. Am nächsten Tag fingen sie den Verursacher meiner Brandwunde ab (mein Elternhaus lag auf dem allgemeinen und einzigen Schulweg) und stellten ihn zur Rede. Sie ermahnten ihn, mich zukünftig in Ruhe zu lassen.

Das war der Beginn eines noch schlimmeren Alptraumes. Sowieso schon täglich gehänselt und ausgeschlossen, in der Schule ängstlich immer nur auf den nächsten Angriff wartend, war ich nun als Petze abgestempelt die sich nicht wehren kann und Mama und Papa vorschickt.

Ab da war mein Leben kein Leben mehr. Ich verkroch mich nur noch in meinem Zimmer,  die Schule war jeden Tag ein emotionaler Trip in die Hölle. In den Pausen war ich oft ’fällig’, im Sportunterricht sowieso.  Schwächlinge mit schlechten sportlichen Leistungen waren bei der damaligen Sportlehrerin sowieso nicht beliebt - dies war auch die ideale Gelegenheit dem Idioten, also mir, immer wieder richtig eins reinzuwürgen. Im wahrsten Sinne des Wortes, ich sage nur Völkerball….

Videospiele waren von da an mein täglicher Begleiter. Ich brauchte diese um mich abzureagieren. Ego-Shooter waren nie mein Ding, aber Prügelspiele, Horrorspiele, Rollenspiele. Ich flüchtete mich in Phantasiewelten, um nicht wahnsinnig zu werden.

Als wir eines Tages wieder Sportunterricht hatten, begab sich die Klasse in Richtung Sporthalle am anderen Ende des Dorfes, um dort auf den Unterrichtsbeginn zu warten. Keine Lehrkraft in der Nähe (da mal wieder zu spät) und aggressive Raufbolde die Langeweile hatten. Bis jemandem einfiel, die umherliegenden Steine und Schieferplatten als Wurfgeschosse gegen mich zu verwenden. Die Idee fand wachsenden Zuspruch und so fing man quasi an, mich zu steinigen.

Ich hatte keine Chance mich zu wehren. All die Jahre der Qualen und Erniedrigungen ohne Aussicht auf Besserung oder Akzeptanz meiner Person brachen in diesem Moment über mich herein. Ich wollte flüchten und schaffte es irgendwie mit meinem Fahrrad zu entkommen… natürlich nicht ohne den Versuch mich daran zu hindern  und mir weitere Steine hinterherzuwerfen. Man könnte ja noch den einen oder anderen Treffer landen. Ich fuhr zum Haus meiner Eltern, fing an zu weinen und wollte nur noch eines. Töten oder getötet werden. Mein Leben war sinnlos. Ich hatte an diesem Tag begriffen, dass es nicht besser werden würde, egal was ich auch versuchen sollte. Ich sah den Tod - in welcher Form auch immer - als den einzigen Ausweg. Ich traf unterwegs meine Sportlehrerin und rief Ihr zu, dass ich nicht mehr kann. Es schien sie kaum zu interessieren. Als ich an der Werkstatt meines Vaters war ließ ich mein Fahrrad fallen und begab mich tränenüberströmt zum Waffenschrank. Mein Vater hatte Waffen und ich wusste auch damit umzugehen, wir hatten immer wieder Zielübungen auf Bierdosen oder Ü-Ei Figuren unternommen. Mir war alles egal. Ich wollte diese Menschen töten, einen Befreiungsschlag ausüben, Rache nehmen für die Jahre der Hölle auf Erden, die man mir bereitet hatte. Ich wollte nur noch den Tod. Den der anderen und/oder meinen eigenen. Egal. Es sollte einfach nur enden. An diesem Tag. Mir war alles egal.

(Un)glücklicherweise war der Waffenschrank meines Vaters an diesem Tag verschlossen. Ich rüttelte daran, erreichte aber nicht das was ich wollte. Waffen um zu töten. Als ich begriff, dass nicht einmal dies funktionierte, war alles für mich vorbei. Ich lebte in der Hölle und es gab keinen Ausweg. Eine Weile später fanden mich meine Eltern heulend und zitternd in meinem Zimmer. Ich hatte einen totalen Nervenzusammenbruch. Natürlich waren diese sofort in Panik und fragten was passiert wäre, meine Antwort drauf war immer wieder, dass ich am Ende wäre und nur noch einen Wunsch habe: Meine Peiniger zu töten oder mich umzubringen. Es sollte einfach nur vorbei sein.

Ich ging von da an nicht mehr in die Schule.  Psychologische Hilfe lehnte ich ab. Was sollte dies bringen? Besser damit umzugehen, dass ich misshandelt werde? Verständnis für meine Peiniger aufbringen? Lächerlich….
Als in der Schule der Ernst der Lage erkannt wurde, wurden Diskussionen im Unterricht darüber geführt, wie ich später erfuhr. Nach einigen Tagen kam einer der schlimmsten Folterknechte zu mir nach Hause, um sich zu entschuldigen. Klar, dass er dies nur tat weil er dazu gezwungen wurde. Man sah ihm an, dass es nicht wirklich ernst gemeint war. Ich ging daraufhin wieder zur Schule - an meinem ersten Tag bekam ich von einer Mitschülerin eine Blume überreicht und eine Entschuldigung im Namen der ganzen Klasse. Lächerlich, dachte ich nur. Diese Schweine hätten von mir aus auch elendig verrecken können, aber ich nahm dankend an und machte gute Mine zum bösen Spiel, denn keine zwei Wochen später ging es - wenn auch in wesentlich abgeschwächter Form - weiter wie vorher.

Ich beendete nach der Realschule freiwillig meine Schullaufbahn, der Gedanke auf ein Gymnasium zu gehen und 3 weitere Jahre den Horror zu erleben, war unerträglich. Ich machte eine Ausbildung und tat das einzig Richtige: Ich zog sofort weg.

Ich konnte endlich, nach fast 20 Jahren in Hamburg einen Neuanfang starten, in einer Stadt, in der mich niemand kannte und ich Menschen kennenlernen durfte, die mir gegenüber unvoreingenommen waren. Ich war am Anfang sehr schüchtern und ängstlich, blühte aber von da an förmlich auf. Heute kann ich sagen : Mein Leben begann erst mit 20, alles andere davor war ein Alptraum, die Hölle auf Erden. Viele Jahre lang. Heute habe ich viele Freunde, alles Menschen die mich mögen und auf die ich mich verlassen kann, ich habe mein Abitur an der Abendschule nachgemacht (diese Zeit zählt zum schönsten überhaupt - hätte nie gedacht, dass so etwas in einer Schule möglich wäre), studiere demnächst Psychologie, habe einen tollen Job und führe ein zufriedenes Leben. Ich weiß mich meiner Haut zu erwehren und habe mittlerweile ein derartig starkes Selbstbewusstsein entwickelt, dass mich heute niemand mehr auch nur ansatzweise angreifen kann. Ich habe vor einigen Jahren in einer Psychotherapie meine Vergangenheit aufgearbeitet und kann nun besser damit  leben.

Wenn ich heutzutage lese dass ’Killerspiele’ Menschen zu Monstern mutieren lassen, kann ich nur mit dem Kopf schütteln über soviel Ahnungslosigkeit und Dummheit.  Menschen machen aus Menschen Killer, nicht Spiele - egal ab gewaltverherrlichend oder nicht. Auch ich zocke heute “Resident Evil“, “Silent Hill“ und freue mich tierisch auf “Mad World“. Allerdings haben mich solche Spiele nie aggressiv gemacht und werden es auch nie tun. Es sind Spiele. Nicht mehr, nicht weniger.  Man wird nicht zum Amokläufer weil man Killerspiele spielt, man spielt diese, um sich abzureagieren. Ein Ventil, nichts weiter.

Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich nur sagen: Mir tut der Amokläufer von Herzen leid. Ich denke, ein normaler Mensch kann sich nicht vorstellen wie es ist, ausgestoßen und nicht akzeptiert zu sein. Damit könnte man vielleicht noch leben, wenn man wenigstens in Frieden gelassen werden würde.

Ich würde nur zu gern mit den Menschen ein Gespräch führen, die der Meinung sind, dass Games als Sündenbock zur Verantwortung zu ziehen sind und Ihnen gern mal meine Sichtweise schildern. Vielleicht hilft es ja, wenn diese Leute anstatt einfach groß das Maul aufzureißen, jemandem zuhören der wirklich weiß, wie es in solch gequälten Seelen aussieht. Aber das zählt ja nicht, solange sogenannte ’Experten’ ihre ’wissenschaftliche’ Meinung publizieren.

Mittlerweile bin ich froh, dass mein Amoklauf nicht stattfand. Einige meiner Peiniger sind heute tot, gestorben bei Autounfällen, andere sind drogenabhängig oder seit Jahren arbeitslos und hängen an der Flasche - andere wiederum haben innerhalb der Dorfgemeinschaft geheiratet und führen ein erbärmliches Leben, während ich meines in vollen Zügen genieße. So hat am Ende jeder bekommen, was er verdient und zu sehen wie sich die anderen selbst zu Grunde richten, ist in meinen Augen besser als jeder Amoklauf und mehr als eine Genugtuung.

Vielleicht gibt es ja da draußen Menschen denen es jetzt ähnlich geht wie mir damals. Sollten diese Stütze oder einen Rat benötigen, bin ich gern bereit zu helfen. mein Leserbrief veröffentlichen Resonanz hervorrufen, könnt Ihr meine Mail-Adresse gern weiterleiten.

Im übrigen:  Ich bin jetzt 30 Jahre alt, spiele seit fast 18 Jahren Videogames und kenne (unter anderem) die MAN!AC seit ihrer ersten Stunde.  Ich weiß also, wovon ich rede, wenn ich über Games und Gewalt hier meine Meinung äußere.

Mit freundlichen Grüßen

(Aus nachvollziehbaren Gründen verzichten wir darauf, Daten des Autors zu veröffentlichen oder auf Anfrage herauszugeben!)

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Kommentare
01.07.2010 - 17:24:02 3245289

Gut nachvollziehbar

Ich kann das gut nachvollziehen, bei mir ist es genau so.
Während die anderen Kinder spielten oder malten, habe ich mit 5 Jahren schon Wurzeln gezogen und ähnliche Sachen gemacht. In der Grundschule hatte ich mich nur gelangweilt, da ich schon alles wusste und konnte.

Ich war schon als Kind stark übergewichtig und bin es mit 20 heute immer noch.
Sport spielte bei mir nie eine Rolle, ich wurde mit TV und später PC beschäftigt und belohnt (oder mit Entzug bestraft.)
Alle anderen konnten in den Sportverein gehen, nur ich nicht.
Dementsprechend schlecht war ich im Schulsport. Mit mir wollte nie jemand spielen. Aber alle anderen Schüler und Lehere warfen mir vor, faul zu sein.
Ich wurde ebenfalls gemobbt, bestohlen und Sachen wurden mir kaputtgemacht.
Für den Leherer war das Zerissen meines neuen Schulranzens durch einen Mitschüler mit den Worten "Ich habe nichts gesehen!" erledigt.
Bei Gruppenarbeiten durfte ich entweder nichts machen und wurde dann "als faule die nichts macht" verpetzt oder durfte alles alleine machen und wurde geschimpft, da ich dann nie fertig wurde. Alleine die Arbeit für 5 ode mehr machen geht halt nicht. Die anderen sagten dann, das ich sie nichts tun liese, und da ich keine Freunde habe, haben die Lehrer das dann auch geglaubt.
Da ich in der Grundschule so gut war, und das Lernen nie lernte, bin ich dann dann sitzengeblieben und habe später das Abitur gerade noch als einer der schlechtesten geschafft.

Ich bin ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Mensch. Ich denke viel nach und achte stark auf meine Gesundheit.
Alkohol, Rauchen und Sex interessiert mich nicht.
In unserer Gesellschaft wird man aber fertig gemacht und ausgeschlossen, wenn man sich dagegen widersetzt.

Neben meinen seit jeher vorhanden starken Übergewicht (fast 100Kg, krankhaftes Übergewicht) bin ich mit knapp 1,7m für einen Mann auch noch sehr klein und schwach. Mein Gesicht ist groß, rundlich mit weichen Zügen. Ich sehe aus, wie wenn ich 14 oder 15 wäre. Dabei bin ich fast 21.

Wie auch der Brieffschreiber komme ich aus einem kleinen Dorf, in der Umgebung ebenfalls nur <1000 Einwohner Dörfer. Jeder kennt jeden, oder zumindest jemanden persönlich, der auch mich persönlich kennt.
Neue Leute kennenlernen oder Freunde finden ist so nicht möglich. Wenn ich schon mal auf einen noch unbekannten treffer, kommt schnell ein "Bekannter" daher und versaut mir alles. Sehr selten hatten Leute versucht mit zu helfen, aber die wurden dann ebenfalls gemobbt und haben dann auf die Seite der Mobber gewechselt und mich ebenfalls fertig gemacht.

Das Gerücht, das ich schwul sei, wurde ebenfalls in die Welt gesetzt.

Jeder lästert immer darüber, das ich zuhause vorm PC oder TV sitze...
..aber wenn ich weggehe muss ich mir Sachen wie "hau ab du schwuler penner oder ich hau dir die zähne aus" anhören... Alternative Locations zum Weggehen gibts hier auf dem Land nicht, es gibt pro WE nur ein Event, wo "alle" sind.
Es ist ein Teufelskreis:
Ohne Freunde kein Reallife, da (vor allem in einer infrastrukturell sehr schwachen ländlichen Region) viele Sachen alleine überhaupt nicht möglich sind, gar keinen Spaß machen und / oder alleine sehr teuer und aufwendig sind.
Und ohne Reallife keine Freunde, da mit mit einem fetten kleinen Kellerkind, das nur PC und TV kennt, und keine Freunde hat, niemand was zu tun haben will.

Ich denke, in einer anonymen Großstadt ist alleine was im Rl machen, neue Leute kennenlernen und Freunde finden deutlich leichter als auf dem Land.

Ich bin fast 21 und hatte noch nie eine Freundin oder Sex. Aber das will ich ja auch gar nicht.
Eine klassische feste Beziehung wäre für mich schlimm.
Freiheit, Unanhängigkeit, Ungebundenheit und Selbstbestimmung sind mir lieber als Einschränkungen und Verpflichtungen. Sex will ich nicht, ich finde "es" einfach langweilig.
Alle sagen immer: "Der sagt das nur, weil er keine abbekommt." Mag sein, aber auch wenn ich Chancen hätte, würde ich Single bleiben.

Meinen Eltern habe ich immer vom Mobbing erzählt, aber sie waren kaum interessiert daran. Im Gegenteil, sie gaben mir die alleinige Schuld an der Tatsache, das ich gemobbt werde. Für meine Eltern ist eine heile Welt nach außen das wichtigste, wie es im inneren zugeht, ist egal. Hauptsache die anderen denken gut über sie.

PC-Spiele, insbesonder die "Killerspiele" waren (ich habe mit 10 angefangen zu spielen, magels Freunden für Rl Aktivitäten) und sind für mich ein Ventil zum Ablassen der Wut und Verdrängen der Realität.
Bei Onlinespielen (nur Shooter, Rollenspiele mag ich nicht) zählt das Verhalten, Zuverlässigkeit und das Können. Mein kindliches Gesicht und Übergewicht, und die Tatsache, das ich keine Freunde habe, ist hier egal.
An einen Amoklauf dachte / denke ich nicht. Gewalt und Mobben ist für mich NIE eine Lösung. Durch deren Anwendung würde ich mich ja auf das Niveau der "anderen" herablassen.

Anstatt auf den Spielen herumzuhacken, sollten die Politiker Eltern und Lehrer aufklären und zum hinschauen und helfen bewegen. Die Gesellschaft sollte es loben, wenn sich einer weigert sich sinnlos zu besaufen und diesen nich ausschließen.

Aber das würde ja Geld kosten, und bei den Leuten, die all ihr "Wissen" über Spiele aus Frontal 21 oder ähnlichen Sendungen, haben, bei weitem nicht so viele Wählerstimmen bringen wie die Forderungen von nach Killerspiel(herstellungs)verboten.

Ich habe mich mit der Einsamkeit abgefunden und verdränge diese. Da ich mit meinem schlechten Abi wenig Möglichkeiten habe, ist Ausziehen nicht möglich.
Studieren kostet viel Geld, mir bleibt nur die nächste Uni (zu der ich fahren muss) übrig oder eine Ausbildung in dieser kargen Region. Auch als Lehrling könnte ich mir nirgendwo eine Wohnung leisten.

01.07.2010 - 00:27:32 HerzZorro
Homepage

HerzZorro

Hallo,

ich kann deinen Wunsch verstehen, aber wir können das nicht machen. Das einzigste was alle machen können die diesen Brief lesen, ihn so viel und oft im Internet zu verbreiten wie es geht, damit ihn immer mehr Leute lesen können :-)
_________________

30.06.2010 - 21:09:25 chocker

BITTE

BITTE....stellt den artikel in zeitungen fragt wie man ihn verbreiten kann dieser artikel bewegt jeden der ihn liest
selbst die leute die andre mobben werden von ihm erührt....BITTE

12.06.2010 - 23:25:04 xDDDDD

mobbing in der schule

Vorwort: ich habe nur so einen usernamen gewählt weil ich nicht erkannt werden will...

Als ich diesen Leserbrief gelesen habe muss ich an mich denken, ich erzähle euch mal meine geschichte:

Ich bin auch aus einen kleinen dorf mit unter 200 einwohnern, noch bevor ich in die schule kam wurde ich dort schon ausgegrenzt.
Als ich in´s erste schuljahr kam habe ich mich sogar noch gefreut, doch diese freude verging schon nach wenigen tagen, da fing nähmlich alles an, ich würde als "****** Baurnblag" beschimpft das war allerdings erst der anfang, in den ersten vier schuljahren wurden mir dermaßen oft sachen kaputt gemacht, beleidigungen von allen seiten kamen auf mich zu, mir wurde sogar schon mal der stuhl geklaut und dann haben die dne aus dem fenster geworfen, dann haben die alle auch noch gesagt ich hätte das selber gemacht,dadurch durfte ich dann den ganzen tag stehn.....
über die grundschule werde ich jetzt noich mehr so viel erzählen...

Als ich in die 5. klasse kam dachte ich jetzt finde ich freunde, jetzt kann ich belibt werdem usw...
aber daraus wurde nichts, wieder nach den ersten tagen wurde ich wieder dermaßen fertig gemacht, es wurden sogar öfters prügelkreise gemacht wo ich mcih dann die ganze zeit prügeln durfete, ein lehrer stand fast daneben und dachte die schüler stehn in einen kreis und reden ganz normal mit einander...
Im 6. schuljahr hatte ich ein "Freund" gefunden, der allerdings nur an sich selber denkt und mich nich unterstützt immer wenn ich irgentwie stress habe hat er einfach ab (nur mal so nebenbei).
Dann in einer pause hatte ich einen heftige streit mit so typen das ging mal wieder so weit in eine prüglerei, Zeh gebrochen, und nen kleines loch in der hose (da ow das knie ist) und mein knie blutete wie sau.Als ich dann zu hause war kriege ich von meinen ****** eltern ärger das ihc mich mit anderen leuten anlege und was meint ihr worüber meine mutter sich noch aufgeregt hat?? über die kaputte hose !
Aber zu meinen gebrochenden Zeh sagt sie haste halt pech gehabt .....
Achja und die die mir den zeh gebrochen hat hat auch keine strafe bekommen.

Oder später da wurde ich mal verprügelt die haben das mit ihren handys aufgenommen und haben das an alle verschikt und sich total kaputt gelacht.

Und ich will einfach nur dazu gehöhren, ich habe angefangen andere leute zu verprügeln (leute aus der klasse), teilweise habe ich auch andere leute dann total geärgert, da ich einfach total verzweifelt war/bin mache ich soetwas. dann kriege ich nahc hause mitten in den herbst ferien, da ist dann von einer klassenkonferenz wegen meinen schlechtesn benehmenz drinne, toll also am montag nach den ferien sofort zu einer klassenkonferenz ....
Was ist dabei herrausgekommen ? wochen schulverweis, für meine mutter bricht alles zusammen, ich freue mich total endlich von diesen "peinigern" weg zu sein, da hatte ich erstmal 2 wochen ruhe vor den leuten, allerdings schreit meine muda immer an ich soll für die schule lernen, obwohl mir die schule inzwischen ****** egal ist...
Jetzt vor 2 tagen noch hat mir ein mitschüler mit dem tod gedroht, tja das sage ich dann meienr schulleiterin, da sagt die "tja ist doch deine sache, und nich meine" , naja zum glück konnte ich durch den hinterausgang herraus fliehn,
und dann ambesten war immer noch gestern: mich beleidigt einer ich beleidige ihn zurück und zack habe ich wieder nen schulverweis für den tag...

Ich werde in der Schule von Lehrer und mitschülern fertig gemacht.....

und meine mutter sagt schon seit 3 schuljahren immer nur das cih lernen soll, der ist das sowas von ****** egal was mit ich für probleme mit denen habe, haubtsache gute noten.
bei meinen letzten zeugnis (halbjahreszeugnis der 8. klasse) waren meine kopfnoten alle 3 unbefridigend

Mir ist schule ****** egal, in 4 jahren bin ich 18 und ziehe aus und hoffe auf ein besseres leben, ich hoffe ich lande nicht als drogenjunki auf der straße, denn dann bekomme ich eine strafe für die hölle !!!!
meine schule ist der reinste horror , und ihc habe keine chanche die schule zu wechseln, es gibt keine andere haubtschule bei meiner stadt (dorf).
Für meine Lehrer bin ich immer an allem schuld.

mfg

PS: @verfasser des briefes, ich hoffe du kannst dich mal bei mir melden...

31.05.2010 - 16:38:48 Thonixx
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me ~_^

Berührende Tragik

Hallo lieber Verfasser

Mich haben deine vielen Zeilen recht berührt. Ich fühle komplett mit dir mit und habe Verständnis für deine Ansichten und Empfindungen. Mir geht es zu fast 90% auch so, zum Glück in abgeschwächter Form. Hoffe, du, Verfasser des Briefes, liest diesen Kommentar. Ich weiss, es ist bald ein Jahr her, aber hoffentlich würdest du dich bei mir melden. Einen Austausch zwischen mir und dir wäre sicher interessant, da ich auch so meine Probleme hatte. Würde mich wie duffbeer auch freuen, wenn es zu einem Austausch käme.

In grosser Hoffnung, Thonixx..

08.06.2009 - 20:34:16 Fummelchen

Mir gings genauso

Hallo,
durch meinen Bruder bin ich auf diese Seite gestoßen und habe mir den Lebensbericht durchgelesen. Mir kamen die Tränen, weil auch ich unter solchen Zuständen in meiner Schule litt.
Ich zog im Oktober 1986 aus Nordrhein-Westfalen in das beschauliche Wendland. Leider mittem im Schuljahr. Also kam ich als Tochter eines Offizieres in die 5. Klasse einer Schule mit Orientierungsstufe, Haupt- und Realschule. (Heute ist es eine Gesamtschule). Ich, damals 11 Jahre alt, weiblich mit Brille, von köperlicher Statur ziemlich kurz geraten war also die Neue in der Klasse. Anfangs ging es noch. Man erzählte sich halt aus dem früheren Leben, ja, bis ich den Fehler machte und den Beruf meines Vaters preis gab. In einer Hochburg von Grünen und Ökos kam ich als Tochter eines Uniformträgers hinzu. Welch ein Frevel. Mein Spießroutenlauf begann. Erst ganz langsam, später immer heftiger. Es fing an, daß meine Unterlagen verschwanden, vorallem in Kunst. Da Kunst aber auch nicht wirklich meine Stärke war, machte ich mir nicht viel draus. So fingen meine Mitschüler dann an, meine Hefte, Bücher, etc. zu zerstören. Hausaufgaben fand ich verbrannt im Müll und so weiter. Ich wurde nach und nach, in den Jahren des Mathyriums angespuckt, ausgelacht, wie eine Pestbeule behandelt. In der 7. Klasse wechselte ich auf die Realschule. Ich die Doofe sollte den Sek I Abschluß machen. Nein, daß geht doch nicht. Leider behielt ich meinen Über-Öko-Kunstlehrer, der damit prahlte, in Gorleben einer der Treibenden Kräfte zu sein, die die Strommaßten absägten. Mir war es egal. Nun kam noch ein Lehrer dazu, der im Ganzen noch fieser und gemeiner war. Jetzt hatte ich nichts mehr zu lachen, im Gegenteil. Meine Mitschüler wurden von ihm aufgehetzt mich systemastisch fertig zu machen. Ich fing an, meine Sachen nicht mehr aus den Augen zu lassen, so konnte man mir wenigstens wegen fehlender Unterlagen keine schlechte Note geben. Aber dafür schmierte man mir Kaugummi in die Haare, zündete meine Jacke von hinten an, ritze mich mit einem durch die Hose von hinten ins Bein. Anspucken war an der Tagesordnung. Und mein Lehrer machte fleißig mit. Er machte mich sogar im Unterricht so fertig, daß ich heulend aus der Klasse rannte. Ich durfte mir von ihm Sprüche anhören, wie: "Spring doch von einer Brücke, ich kann deine Fresse nicht mehr ertragen!", oder "Am liebsten würd ich dich jetzt hier die Treppe ruterschubsen, aber wer soll dann den Dreck wieder weg machen?!" Sowas war an der Tagesordnung. Meine Eltern haben sich richtig mit ihm gezofft, aber es half nichts. Eines Tages lösten zwei meiner Klassenkameraden einige Feuerlöscher in der Schule aus und behaupteten steif und fest, ich sei es gewesen. Pech war nur, daß ich zur fraglichen Zeit bei einem anderen Lehrer im Leherzimmer war, weil er einer der wenigen war, der mir half. Ich saß beim ihm, um mit ihm für eine Mathearbeit zu pauken. Ich kam also danach in die Klasse und wurde von meinem Klassenlehrer so dermaßen angebrüllt. daß dieser drei Tage später noch heiser war. Sein Hass spieh im nur so aus den Augen. Da tickte ich aus, brüllte zum ersten und zum letzten Mal zurück und rannte zum Rektor. Dort ließ ich den Lehrer ausrufen, mit dem ich Mathe paukte. Dieser war mein Alibi. Das war aber auch der Grund, daß mein Spießroutenlauf schlimmer wurde. Da ich schwere Allergikerin bin, mußte ich auf Klassenfahrten meine eigenen Lebensmittel mitnehmen, wie z.B. Marmeldade und so weiter. Diese wurde mit netterweise mit Haargel verlängert. Oder man pißte rein. Roch jedenfalls sehr lecker. Jeder wünschte mir den Tod an den Hals, und daß obwohl ich niemals jemanden mal ein Leid zugefügt hatte. Ich fand Anleitungen in meiner Schultasche, wie man sich am besten die Pulsadern aufschlitzt, um das Sterben zu beschleunigen, oder wie man sich schnell und effektiv aufhängt. Von diesen Dingen habe ich bis heute meinen Eltern nie etwas erzählt um nicht noch mehr drangsaliert zu werden. Da war ich in der 9. Klasse. Ich konnte einfach nicht mehr, ich blieb freiwillig sitzten, um nur diesem Lehrer samt meiner Klassenkameraden loszuwerden. (Ich war oft krank, hatte ständig Brechattaken, Bauchschmerzen, etc.) So konnte ich in den Unterrichtsstunden ein wenig verschnaufen. Eine Klassenfahrt hab ich danach nicht mehr mitgemacht, wozu auch?? Meine anderen Lehrer schauten einfach weg. Sie wollten sich nicht einmischen. Ich habe aber nie auch nur in Erwägung gezogen Amok zu laufen. Aber auch ich habe meine Wut, meine Enttäuschung und mein Frust an Computerspielen ausgelassen. Auch zog ich mich aus der Öffentlichkeit arg zurück und hockte fast nur zu Hause. Mit wem sollte ich auch meine Freizeit teilen??
Ich schaffte meinen Realschulabschluß, auch wenn nicht grad mit berauschenden Noten. Mir fehlte die Kraft mich auf den Lernstoff und gleichzeitig auf mich und meine Sachen zu konzentrieren. Ich blieb der Abschlußfeier fern. Warum sollte ich dort hingehen? Mich hatte man nämlich, ohne mich zu fragen, den ganzen Abend zu Spül- und Bediendiensten eingeteilt. Pech für alle, da ich nicht kam. Ich wollte einach nur noch meine Ruhe haben, einfach meine Horrorschulzeit vergessen. Jetzt, im Alter von fast 34 Jahren bin ich im Leben angekommen. Ich habe irgendwann geheiratet und bin Mutter von drei wundervollen Kindern. Allerdings lasse ich mir heute nichts mehr gefallen. Egal von wem. Ich beiße böse zurück. Nach den Sommerferien kommt meine Tochter auf die selbe Schule, in der ich so gelitten habe. Zum Glück geht mein Schinderlehrer noch in diesem Jahr in Rente. So kann sie wenigstens in Ruhe lernen. Meine Tochter hat aber einen Vorteil, sie ist in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis anerkannt und akzeptiert, ja sogar sehr beliebt. Das wappnet sie, hoffentlich gegen solche Schikanierungen.
Allerdings kommen heute einige meiner alten Kameraden bei mir an, um sich zu bei mir zu entschuldigen. Aber auch nur, weil ich etwas im Leben erreicht und aufgebaut habe. Ich bin meinen Weg gegangen..... OHNE SIE..... und jetzt wollen sie von meinem Erfolg profitieren. Tja, pech nur, daß ich da nicht mitspiele. Sollen die doch in der Gosse verrecken, in der die Meisten von ihnen stecken. Mir ist es egal. Mein Leben ist jetzt so wie es ist schön, und so soll es auch bleiben. Die Entschuldigungen kommen nunmal fast 20 Jahre zu spät....... Und mein ehemaliger Leher? Ja, ich stehe offen zu dem was er getan hat, daß heißt, ich erzähle das frei raus. Er wechselt die Straßenseite, wenn er mich sieht, oder verläßt den Raum, wenn ich irgendwo auftauche, wo er zufällig auch ist. Ich biete ihm bis heute die Stirn. Und ich bin so dickfällig und bleibe da wo er geht. Heute drehe ich den Spieß halt um, und ich mache ihm das Leben zur Hölle, allerdings nur mit meiner Anwesenheit. Ich werde nicht beleidigend, oder ähnliches. Nein, auf sein Niveau lasse ich mich nicht herab.......

08.06.2009 - 10:58:46 Gurki1982

Hat mich fast jede Zeile direkt angesprochen. Der Leserbrief hat mich an meine eigene Schulzeit erinnert. Von der Realschule runter, weil einfach den Spot der anderen Schüler nicht ertragen. Daheim mißhandelt. Die Nachbarn schauen weg. Ach ja, und Dorf.

Aber ich befürchte, diese wahren Geschichten sind Politikern egal.
Wenn der Verfasser nichts dagegen hat, würde ich den Leserbrief gerne ausdrucken und aufheben.

07.06.2009 - 18:56:42 HerzZorro
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HerzZorro

Hallo duffbeeer

Der Schreiber dieses Briefes wird sicher deinen Kommentar dazu lesen und bei eventueller Interesse bei dir melden.
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07.06.2009 - 17:40:30 duffbeeer

Macht Mut!

Beim lesen dieses Artikels sind mir die Tränen gekommen. Mir ging es zu 99 % genau so. Die Geschichte gibt mir sehr viel Kraft. Ich würde mich sehr freuen, wenn es eine Möglichkeit zum Austausch geben könnte.

07.06.2009 - 13:42:25 HerzZorro
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HerzZorro

Respekt

Respekt vor diesem Menschen, der wirklich aus einer Aktuellen Situation raus berichtet und jedem zeigt, das nicht Killerspiele bzw. Games dafür verantwortlich sind, das jemand Amok läuft, denn wie ich schon immer vermutet und gesagt habe, das es die Menschen selber sind. Gerade in Schulen wächst der Lerndruck, die unbestimmte Zukunft und Gewalt in erheblicher Form an. Das dazu so Mobbing usw. an schwächeren, wie es dieser Leser schreibt an der Tagesordnung ist, ist sehr gut nachvollziehbar.

Respekt an den Schreiber dieses Briefes der so offen dazu steht was in ihm vorging!
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